Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 19. Februar 2011 (Stefan Alberti) - Fotos von Fred Scheile
101 Delegierte - 100 Stimmen für Stiller . . . aber nur, weil der Bürgermeister aus Hasbergen sich selbst als Landratskandidat nicht wählen wollte Osnabrück. Die SPD im Osnabrücker Land ist bereit zum Kampf um die Führung im Kreishaus: Bei der Wahlkreiskonferenz am Freitagabend schickten die Delegierten Hasbergens Bürgermeister Frank Stiller einstimmig ins Rennen um die Nachfolge von Landrat Manfred Hugo (CDU).
Von Stefan Alberti - 101 Delegierte waren im Haus Rahenkamp in Voxtrup stimmberechtigt. Stiller wollte sich nicht selbst wählen und verzichtete auf eine Stimmabgabe. Blieben also noch 100 Delegierte - und die schenkten dem Hasberger Verwaltungschef ausnahmslos das Vertrauen als Landratskandidat für die SPD. Die Folge: donnernder Applaus, ein stolzer Kreisvorsitzender Werner Lager, ein erfreuter Bundestagsabgeordneter Martin Schwanholz („Frank Stiller ist ein Glücksfall für die Menschen im Landkreis Osnabrück“) und ein glücklicher, aber keineswegs euphorisierter Kandidat.
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