SPD ehrt Günter Fischer und Reinhold Schirmbeck mit der Willy-Brandt Medaille

Auf dem Kreisparteitag in Melle am 14. Mai 2011 war der ehemalige SPD Vorsitzende Franz Müntefehring zu Gast. Nach einem interessanten und äußerst kurzweiligen Referat ehrte er dann zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Werner Lager und dessen Stellvertreterin Kathrin Rühl sechs verdiente und langjährige SPD Mitglieder mit der Willy-Brandt Medaille. Aus Hasbergen wurde diese Ehre gleich zwei "Genossen" zu Teil. Reinhold Schirmbeck und dem Hasberger Ehrenbürger Günter Fischer. Beide sind seit mehr als 65 Jahren Mitglied der SPD. Sie waren im Gemeinderat lange Jahre als Finanzfachmann (Reinhold Schirmbeck) und als ehrenamtlicher Bürgermeister (Günter Fischer) tätig.

R. Schirmbeck konnte aus gesundheitlichen Gründen diese Ehrung nicht persönlich in Empfang nehmen. Die SPD Ortsvereinsvorsitzende und wiedergewählte stellvertretende Kreisvorsitzende Kathrin Rühl versprach jedoch, die Medaille und Uhrkunde mit der Unterschrift des Bundesvorsitzenden auf der nächsten Jahreshauptversammlung zu übergeben.

 

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SPD Hasbergen besucht am 1. Mai 2011 die Hüggelbayern

11.00 Uhr am 1. Mai auf dem Parkplatz von Jibi: Trotz des ungewöhnlichen Termins haben sich fast 40 junge und ältere Wanderer eingefunden, um von dort zum Vereinslokal der Hüggelbayern – Schirmbeck-Hunsche – zu gehen. „Natürlich werden wir auf dem Weg dorthin an einigen Stellen halten, um uns von Bürgermeister Frank Stiller und unserem Fraktionsvorsitzenden Hardy Fischer fachkundig informieren zu lassen“, erläuterte SPD Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Rühl bei ihrer Begrüßung. „Wie schon im letzten Jahr bei der Maiwanderung zum Silbersee habe ich auch dieses Jahr wieder Liedertexte mitgebracht, damit wir auf unserem Weg auch gesanglich den Mai begrüßen können. Wenn alle bereit sind, dann können wir ja gehen.“

Sehr weit allerdings nicht, schon nach wenigen Metern gab es den ersten Halt und Informationen am katholischen Kindergarten zu den, im Bau befindlichen, Kinderkrippen und der guten Betreuungssituation auch der jüngsten Hasberger. Mehr Licht – weniger Strom war dann zu hören, als die neuen Straßenlaternen begutachtet wurden. Am Ohrbecker Friedhof wurde über die Erweiterungsmöglichkeiten diskutiert und die Belegung der Friedhöfe in ganz Hasbergen war ein Thema. „Wir wollen, dass alle Friedhöfe in Hasbergen erhalten bleiben und auch genutzt werden können. Hier ist die Tradition genauso wichtig wie die Möglichkeit, keine weiten Wege zurücklegen zu müssen, um am Grab der Angehörigen zu trauern oder es zu pflegen“, waren sich Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender einig.

Die Entwicklung des Wohngebietes „Westlich Hellerner Weg“ war ein weiterer Informationsschwerpunkt. Nach knapp zwei Stunden Wanderung und Gesprächen erreichten alle das Ziel. Die Ohrbecker Hüggelbayern hatten wie in jedem Jahr ihren Maibaum aufgestellt. Am Schießstand gab es kühle Getränke und der Wirt von Schirmbeck-Hunsche grillte höchstpersönlich für die hungrigen Wanderer Würstchen. Vor der Gastwirtschaft stand auf der Ladefläche eines Pick-Ups der übergroße Hüggelzwerg und machte so schon von weitem Werbung für die 1175 Jahrfeier der Gemeinde Hasbergen. „Ich hoffe, es hat allen viel Spaß gemacht und war interessant. Uns allen wünsche ich noch ein paar schöne Stunden hier in der Runde zusammen mit den Hüggelbayern und allen, die es noch werden wollen“, bedankte sich Kathrin Rühl bei den Mitwanderern.

 

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Neuer Spielplatz findet viele Bewunderer


Wo früher eine Schießsportanlage war, wurde jetzt ein Kinderspielplatz erstellt. Hinter der St. Josefskirche, an der L89 standen hohe Bäume und das Gelände machte einen eher urtümlichen Eindruck. Dabei übten hier bis in die 70er Jahre Schützen ihren Sport auf der Vereinsanlage aus. Nun hat das Gelände eine neue Bestimmung. Fröhliches Kinderlachen zeugt schon von weitem: Hier kann man toll spielen. „Warum gibt es diese Anlage erst jetzt, wo ich dafür zu alt bin“, mault augenzwinkernd Adrian Schäfer, als er zusammen mit anderen SPD Gemeinderatskandidaten und Interessierten bewundernd die neuen Spielmöglichkeiten begutachtet. Nur ein kurzes Stück Weges wäre es für ihn von der Winkelgasse gewesen, um hier mit Freunden zu spielen. Diese Möglichkeit haben nun andere und machen davon regen Gebrauch. Karin Weisheit-Wick, die in der Kinderbetreuung tätig ist, sieht hier auch ihre Erfahrungen bestätigt. „Wo ein Angebot ist, wird es von Kindern dankend angenommen und fördert so Entwicklung und soziale Kontakte.“ Manch einer wäre sicher auch gerne wieder Kind und würde hier lieber spielen, als sich zum Gruppenfoto vor das Holzschiff zu stellen. Bürgermeister Frank Stiller war aber nicht dazu zu bewegen auf die Brücke des Bootes zu klettern. „Auch wenn ich schon gerne das Ruder fest in der Hand halte, hier gibt es genügend Anwärter, um am Steuerrad zu stehen und in neue Abenteuer zu segeln.“

 

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SPD – Ratsmitglieder und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2011 informieren sich über die Flächen der 1175 Jahrfeier


„Kaum zu glauben, dass hier in etwas mehr als einem Monat ein mittelalterliches Heerlager sein wird“, wunderte sich Jörg Petersen, der bei ähnlichen Events in seiner Freizeit Feuer spuckt. Zusammen mit anderen Ratskandidaten und Mitgliedern der SPD Fraktion besuchte er das Festgelände am Grünabfallsammelplatz. Axel Teutenberg erläuterte sachkundig, was rund um das Regenwasserrückhaltebecken und auf dem Hof Gösmann alles stattfinden wird. Axel  Teutenberg, selbst enthusiastischer Traktorenfan, hat zusammen mit Freunden und der Gemeindeverwaltung viele Stunden in die Organisation dieses Teils der 1175 Jahrfeier  gesteckt. „Die Amazonenwerke werden hier ebenfalls stark vertreten sein und ihre alten und neuen Produkte vorstellen“, freut er sich sichtlich. „Besonders möchte ich aber schon jetzt Karin Gösmann danken, die uns Teile des Hofes und große Flächen zur Verfügung stellt und sich selbst mit ihrem offenen Garten in das Fest einbringt. Wenn alles klappt, wird man hier neben dem Mittelalterlichen Markt, viel Livemusik, auch die größte Ansammlung von historischen Landmaschinen und Traktoren sehen, die es bisher hier im Landkreis gab. Zusammen mit der interessanten Gewerbeschau der ortsansässigen Unternehmen auf dem Tomblaineplatz wird dies ein großes Fest für alle Hasberger. Hoffen wir, dass das Wetter auch mitspielt…“ … so wie während der Besichtigung, bei der es sich Axel Teutenberg nicht nehmen ließ, einige Informationshungrige vor einem alten Wagen zu fotografieren.     

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AG 60plus verteilt Ostereier



"Eine tolle Idee und herzlichen Dank für das Osterei." Diese Meinung hörten die Mitglieder der Hasberger AG 60plus häufiger, als sie am Ostersamstag von den Einkaufsmärkten an die Kunden ein kleines vorösterliches Geschenk überreichten.

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Ein starkes Team und ein überzeugendes Wahlprogramm


Foto: Fred Scheile

 

Die Mitgliederversammlung der SPD Hasbergen nominierte am Samstag, den 19. März ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl im September. Die Parteimitglieder in dem voll besetzten Saal bei Schirmbeck-Hunsche verabschiedeten anschließend auch das Wahlprogramm, welches als Grundlage der SPD Ratsarbeit in der nächsten Legislaturperiode dienen soll.

Die - einstimmig gewählten - 28 Nominierten für den Gemeinderat in der Reihenfolge der Listenplätze:
1. Hardy Fischer
2. Kathrin Rühl
3. Ulrich Keßler
4. Katja Mittelberg-Hinxlage
5. Heiko Dölling
6. Ubbo Weerts
7. Julia Dippel
8. Sigrid Wobbe
9. Udo Wiedemann
10. Petra Kirk
11. Kathrin Hilgediek
12. Friedel Hoppe
13. Horst Köhler
14. Axel Teutenberg
15. Ulrich Bobbert
16. Silke Reinkemeier
17. Jacqueline Möller
18. Dietmar Rudnick
19. Heinz Stratemeier
20. Jens Dreyer
21. Karin Weisheit-Wick
22. Hiltraud Lemme
23. Daniel Bensmann
24. Torsten Antheck 
25. Jörg Petersen
26. Jürgen Knuth
27. Jens Brockmann
28. Adrian Schäfer

Bei der Aufstellung wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die einzelnen Ortsteile nach Einwohnerzahl und Kandidatenherkunft zu berücksichtigen. „Dies ist uns gut gelungen“, so die Vorsitzende Kathrin Rühl. „Wir bieten mit diesen Kandidaten, ihren Erfahrungen und neuen Ideen den Wählerinnen und Wählern in Hasbergen für jeden Platz im Gemeinderat eine Alternative. Das Wahlprogramm, das unter breiter Beteiligung der Nominierten, den Mitgliedern des Ortsvereins und Anregungen aus der Hasberger Bevölkerung entstand, wird die Basis für eine erfolgreiche Arbeit in den nächsten 5 Jahren sein, damit sich das Leben in Hasbergen auch in Zukunft lohnt.“ 

Bürgermeister Frank Stiller, der als SPD-Landratskandidat ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm, beurteilte das Ergebnis sehr positiv: „Die bisherigen Ratsmitglieder wollen alle weitermachen und das ist Beweis für eine funktionierende Fraktion, in der man sich aufeinander verlassen kann. Mit den vielen neuen Kandidaten - davon gleich sechs im Juso-Alter – wird die Lebendigkeit der Partei und der Willen zum Engagement für unsere Gemeinde deutlich.“ 

In Hasbergen zu Hause - Programm als Download

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Pressemitteilung der SPD Hasbergen (Wettbewerb Starke Schule) vom 30. März 2011

SPD Hasbergen gratuliert Schule am Roten Berg

Sehr erfreut zeigt sich die Hasberger SPD über den dritten Platz der Schule am Roten Berg bei dem landesweiten Wettbewerb "Starke Schule".

Die Hasberger Haupt- und Realschule hatte den mit 2.000 € dotierten Preis für ihre herausragende Berufsorientierung erhalten. "Wir gratulieren der Schule am Roten Berg zu ihrem tollen Erfolg", so die Hasberger SPD-Vorsitzende Kathrin Rühl. "Dies ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie engagiert das Hasberger Lehrerkollegium gemeinsam mit Eltern und Schülern sein praxisnahes und zugleich zukunftsweisendes Konzept umsetzt. Ein großer Gewinn für die Hasberger Jugendlichen, denen so einen optimalen Übergang von der Schule ins Berufsleben ermöglicht wird."

Gleichzeitig sieht sich die Hasberger SPD in der stetigen Unterstützung der Schule am Roten Berg bestätigt. "Wenn wir durch die gute Sachausstattung der SARB, z. B. durch die Erneuerung des Physik- und des Chemieraumes, die Anschaffung einer neuen Schulküche sowie neuer Computer auch als Gemeinde zu einem besseren Unterricht beitragen konnten, so freut uns das sehr. Diesen Weg werden wir auch weiterhin beschreiten", so Rühl abschließend."

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„Gute Schule“ – Die Oberschule auch ein Modell für Hasbergen?


Die SPD Ratsfraktion spricht sich in der Schulausschusssitzung für die Umwandlung der Haupt- und Realschule von Hasbergen in eine Oberschule mit gymnasialem Zweig aus. Damit wird auch politisch der Wunsch von Lehrerschaft und Eltern unterstützt. Die Verwaltung soll nun die notwendigen Schritte in die Wege leiten.

Dies ist die konsequente Fortsetzung des Weges, denn die SPD Hasbergen schon frühzeitig beschritten hat.

Dazu auch der Artikel aus dem Hüggelkurier vom Februar 2011:

Der SPD Ortsverein Hasbergen hatte zu einer Informationsveranstaltung mit diesem Thema eingeladen. Über 30 Zuhörer verfolgten am Mittwoch, den 2. Februar in der Gaststätte „Zur Holzheide“ die Diskussion. „Ich freue mich besonders den Leiter der Schule am Roten Berg, Vertreter des Schulelternrates und viele interessierte Eltern und Lehrer begrüßen zu können“, sagte die Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Rühl in ihrer Begrüßung, bevor sie Claus Peter Poppe, Vorsitzender des Kultusauschusses im Niedersächsischen Landtag bat, das Eröffnungsreferat zu halten. Der SPD Politiker erläuterte kurz das Verfahren der Gesetzgebung, die Meinung der Fachverbände und die Position der SPD. „Dies ist nicht das, was wir uns gewünscht haben, aber wir werden auch nach der nächsten Landtagswahl das Rad nicht zurückdrehen sondern nur da wo notwendig nachjustieren. Schulpolitik muss verlässlich sein.“ Auf Nachfrage machte der Landtagsabgeordnete deutlich, dass er für eine Oberschule ist, aber noch Klärungsbedarf und Nachbesserungspotential sieht. Die Landes-SPD werde aber diese zusätzliche Schulform nicht aufhalten.
Thorsten Peters als Leiter der Hasberger Ganztagsschule sah in der Oberschule eine Chance, Hasbergen als Schulstandort zu sichern und noch attraktiver zu gestalten. „Die Voraussetzungen sind in Hasbergen vorhanden, und mit einem pädagogisch fundierten Konzept können wir hier vor Ort interessante Schule auch mit einem gymnasialen Zweig anbieten.“ 
Bürgermeister Frank Stiller erläuterte dann noch: „Wir sind bisher für die Haupt- und Realschule zuständig, der Landkreis für die Gymnasien, deshalb gibt es hier noch Klärungsbedarf. Der Landkreis hat entschieden, dass erst 2012 die Möglichkeit besteht, auch Unterricht für Gymnasien an Oberschulen anzubieten. Wer also 2011 sein Kind auf ein Gymnasium schicken möchte, muss sich in diesem Jahr noch außerhalb von Hasbergen darum kümmern.“
Von den Eltern wurde die gute Ausstattung der Hasberger Schulen gelobt und dies als ein Pluspunkt neben der Ortsnähe, Überschaubarkeit und den engagierten Lehrkräften für eine Einführung der Oberschule in Hasbergen mit gymnasialen Zweig gesehen.
„Für die Schulen in Hasbergen haben sich bisher alle Kommunalpolitiker engagiert und wir werden dies auch in Zukunft ohne Parteibrille tun.  Wenn die erweiterte Oberschule in Hasbergen das pädagogisch sinnvollste Konzept ist, dann werden wir uns dafür stark machen. Wir stehen dabei hinter den Wünschen von Lehrern und Eltern unserer Schulen in Hasbergen“, machte der SPD Fraktionsvorsitzende Hardy Fischer deutlich.
Kathrin Rühl bedankte sich am Schluss für die rege Teilnahme und sprach die Hoffnung aus: „Wir haben in Hasbergen gute Schulen und wollen diese auch behalten und wenn möglich gemeinsam noch ein Stück aufwerten.“

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Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 19. Februar 2011 (Stefan Alberti) - Fotos von Fred Scheile

101 Delegierte - 100 Stimmen für Stiller . . . aber nur, weil der Bürgermeister aus Hasbergen sich selbst als Landratskandidat nicht wählen wollte

Osnabrück. Die SPD im Osnabrücker Land ist bereit zum Kampf um die Führung im Kreishaus: Bei der Wahlkreiskonferenz am Freitagabend schickten die Delegierten Hasbergens Bürgermeister Frank Stiller einstimmig ins Rennen um die Nachfolge von Landrat Manfred Hugo (CDU).

 

Von Stefan Alberti - 101 Delegierte waren im Haus Rahenkamp in Voxtrup stimmberechtigt. Stiller wollte sich nicht selbst wählen und verzichtete auf eine Stimmabgabe. Blieben also noch 100 Delegierte - und die schenkten dem Hasberger Verwaltungschef ausnahmslos das Vertrauen als Landratskandidat für die SPD. Die Folge: donnernder Applaus, ein stolzer Kreisvorsitzender Werner Lager, ein erfreuter Bundestagsabgeordneter Martin Schwanholz („Frank Stiller ist ein Glücksfall für die Menschen im Landkreis Osnabrück“) und ein glücklicher, aber keineswegs euphorisierter Kandidat.


Und vielleicht ist es genau das Rezept, das Stiller bei den Genossen so beliebt macht: sachlich, ruhig, ohne große Aufgeregtheiten - so wie auch bei seiner Vorstellung kurz vor der Wahl. Der Hasberger Verwaltungschef hatte in der Kürze der Zeit freilich nur kurz seine Perspek tiven der Kommunalpolitik skizziert. „Wir müssen etwas gebildeter werden“, stellte Stiller zum Beispiel fest, „und Bildung kann nicht von Personalchefs oder Betriebswirten bestimmt werden.“ In diesem Zuge wolle er auch die Volkshochschulen stärken, „die in der Vergangenheit schlecht behandelt wurden“. Der 53-jährige Jurist gewährte dann noch einen kurzen Blick in sein Familienleben: Dass seine Frau und seine Tochter viele Abende auf ihn verzichten müssten, werde dadurch abgefedert, „dass die Tochter einen iPad hat und die Frau Fernsehen guckt“.
Schließlich ergriff auch der SPD-Fraktionsvorsitzende aus Hasbergen, Hardy Fischer, das Mikro und legte den Delegierten seinen Parteifreund ans Herz: „Frank Stiller ist ein Bürgermeister, der auch arbeitet - und nicht nur zu Geburtstagen oder anderen Feiern geht.“
Zum Finale nutzten die Delegierten den Abend noch, um ihre Kreistagskandidaten zu nominieren - auch ohne Aufgeregtheiten (weil offensichtlich sorgfältig vorbereitet).

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SPD informiert sich über Imagekonzept „Heimat der Hüggelzwerge“

„Modern mit Bezug auf Ort und Sage“, so die Meinung der SPD Fraktionsmitglieder und Vertreter des SPD Vorstandes, als sie sich von Fred Scheile über das neue Imagekonzept der Hüggelgemeinde informieren ließen. „Mit dem Hüggelzwerg haben wir eine Figur gefunden, die der Sage nach bei uns im Hüggel gelebt hat. Bei der Gestaltung der Figur durch die Künstlerin Sabine Wellmann wurde besonders darauf geachtet, eine Freundlichkeit ausstrahlende Gestalt zu schaffen, die beim Betrachter positive, sympathische Gefühle weckt“, so Fred Scheile. Dies ist gelungen, wie man beim Verhalten und den Äußerungen der Anwesenden erkennen konnte. „Ich kann mir gut vorstellen, T-Shirt und Mütze zu kaufen und zu tragen“, meinte Jens Brockmann, der sich spontan neu einkleidete. „Diesen tollen Aufkleber kann ich mir auch gut auf meinem Auto vorstellen“, ergänzte Heiko Dölling. Besonders erstaunt waren einige, wie weit gefächert und durchdacht dieses Konzept ist und dennoch viel Raum für zusätzliche Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ob als Figuren in den Kreisverkehrsplätzen, Aufkleber, Sammlerstücke, Werbeträger bei Geschäftsleuten und an öffentlichen Orten, Geschenkartikel oder Bekleidung, die Vielfältigkeit des Marketingkonzeptes wurde an den Mustern deutlich. Die Anwesenden äußerten den Wunsch, dass sich möglichst viele Hasberger mit ihren Ideen und Taten in diese Kampagne einfügen und die Möglichkeiten nutzen werden. Schon beim Karneval sollen diese drolligen Zwerge ihren ersten Auftritt haben und in Schulen und Kindergärten wird fleißig an Hüggelzwergen gearbeitet. „Ich bin sicher“, so der Fraktionsvorsitzende Hardy Fischer, „mit dieser Idee wird Hasbergen nicht nur bei der 1175 Jahrfeier punkten können sondern auch langfristig als freundlicher, lebenswerter Ort bekannt werden. Wir alle unterstützen deshalb dieses Imagekonzept.“ 

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Artikel aus der NOZ vom 2. März 2011

Beiträge für Krippen halbiert - Erfolg für Hasberger Eltern

 

Hasbergen. Die Elternbeiträge für die Hasberger Krippenkinder werden halbiert. So hat es am Montagabend die Mehrheit im Familienausschuss beschlossen. Das Konzept von SPD, Grünen, FDP/Leiteritz-Gruppe und UWG sieht eine Angleichung der Beiträge für Krippen- und Kindergartenkinder bereits zum 1. Mai vor. Dem Antrag muss allerdings noch der Rat zustimmen.

Von Hauke Petersen - Während der Familienausschuss in der Aula der Hüggelschule tagt, dringen aus den hinteren Räumen Flötentöne. Die Musikschüler üben noch, das ist ohrenfällig. Ähnliches galt bisher für die Hasberger Kommunalpolitik, wenn es um die Beiträge für die Krippen ging. Die erstmalige Festsetzung vom vergangenen Jahr erzeugte Beträge, die sich viele Familien nicht leisten wollten oder konnten. Die Folge: Nicht jeder, der sein Kind zur Krippe schicken wollte, tat dies auch. Das betraf vor allem Durchschnittsverdiener und besser betuchte Familien.
Im Ausschuss gesteht Ubbo Weerts (SPD) die „Fehleinschätzung“ ein. Der bisherige Ansatz sieht vor, dass die Eltern ein Drittel der gesamten Krippenkosten (also 156 Euro für die vierstündige Regelbetreuung) tragen. In der konkreten Ausgestaltung aber ergeben sich teils unverhältnismäßig hohe Zahlen. 500 Euro monatlich und mehr für die Betreuung zweier Kinder sind ab einem Jahreseinkommen von 45 000 Euro keine Einzelfälle.
Dass sie reagieren mussten, war allen Ratsfraktionen bewusst. Am Montag konkurrierten zwei Modelle miteinander. Beide haben als Basis weiterhin das zu versteuernde Einkommen (zvE). Heißt also: Auch in Zukunft sollen Besserverdienende auch mehr für die Krippen zahlen. Die CDU will eine prozentuale Abgabe für Krippe (3,5 Prozent vom zvE) und Kindergarten (2,5 Prozent). Mehr als 184 Euro (für die Krippe) bzw. 153 Euro (für den Kindergarten) soll aber kein Elternteil bezahlen. Zusätzlich soll die 50-Prozent-Ermäßigung für das zweite Kind vom älteren auf das jüngere Kind verlagert werden.
Die Mehrheit erlangt aber der Vorschlag von SPD, Grünen, FDP/Leiteritz und UWG. Hier wird das bisherige Sieben-Stufen-Modell beibehalten und nur an den Beiträgen gedreht - und zwar kräftig. Künftig soll es keinen Unterschied mehr geben zwischen Krippen- und Kindergartengebühren, obwohl Krippen aufgrund der größeren Betreuungsanforderungen deutlich teurer sind. In Zahlen: Für die vierstündige Regelbetreuung sollen zwischen 64 und maximal 112 Euro fällig werden.
Der Verwaltung wurde aufgegeben, den (wahrscheinlich gleichlautenden) Ratsbeschluss vom 30. März bis zum 1. Mai umzusetzen. Notfalls müssten zu viel gezahlte Beträge erstattet werden.

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Artikel aus der NOZ vom 21. Januar 2011

Senkung der Krippengebühren geplant


Gemeinsame Erklärung der SPD-Fraktion, der Grünen-Fraktion, der FDP und der UWG


Die Krippengebühren in Hasbergen sollen spätestens zum neuen Kindergartenjahr zwischen 25 und 50 Prozent gesenkt werden. Das sieht ein gemeinsamer Antrag vor, den SPD-Fraktion, FDP-Leiteritz-Gruppe, Grünen-Fraktion und UWG in Kürze zur Beratung im Fachausschuss einbringen.
"Uns ist das Thema frühkindliche Bildung so wichtig, dass wir nicht abwarten wollen, sondern einen erheblichen Teil der Elternbeiträge subventionieren. Deshalb werden wir vorschlagen, die Krippengebühren zu senken", machen Hardy Fischer für die SPD, Frank Pfeifer für die Grünen, Harry Utrecht für die FDP und UWG-Vertreter Peter Petersen in der gemeinsamen Erklärung deutlich. Die Haushaltslage der Gemeinde sei derzeit nicht so angespannt wie noch vor Jahren, und deshalb wird vorgeschlagen, die Kinderkrippengebühren möglichst schnell, spätestens aber zum 1. August, auf das Niveau der Kindergartengebühren zu reduzieren.
Das bedeutet: Egal ob Besuch der Kinderkrippe oder des Kindergartens - der Beitrag soll künftig gleich sein. Für einen täglichen vierstündigen Krippenbesuch bedeutet dies: Bei einem zu versteuerndes Einkommen bis 20 000 Euro beträgt der Grundbeitrag pro Monat 64 Euro, bei einem Einkommen zwischen 20 001 und 25 000 beträgt die Gebühr 72 Euro, von 25 001 bis 30 000 Euro liegt der Satz bei 88 Euro, bei einem Einkommen von 35 001 bis 40 000 Euro beträgt er 96 Euro, im Bereich zwischen 40 001 und 45 000 Euro sind 104 Euro monatlich zu zahlen und bei einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 45 000 Euro sind es 112 Euro. Die Beitragssätze sollen bis zum Juli 2013 festgeschrieben werden. Darüber hinaus wird die UWG beantragen, in den politischen Gremien zu erörtern, ob und wann die Beiträge auch über 45 000 Euro hinaus aufgegliedert - gestaffelt - werden können.
"Uns ist klar, dass dies eine deutliche Mehrbelastung für den Gemeindehaushalt bedeutet. Da wir aber das Wohl der Familien höher schätzen, uns davon auch einen Anreiz erhoffen, jüngere Familien nach Hasbergen zu ziehen, sprechen wir uns für diese Beitragssatzänderung aus", machen die Unterzeichner der gemeinsamen Erklärung deutlich. In Hasbergen sei es, anders als in vielen anderen Gemeinden üblich, dass sich Parteien und Gruppierungen an gemeinsam gefasste Richtlinien hielten. Leider habe die CDU in letzter Zeit diese Regel verletzt oder umgangen. Dabei sei es Wunsch der CDU-Fraktion gewesen, ein interfraktionelles Gespräch zum Thema Krippengebühren zwischen allen im Rat vertretenen Parteien und Gruppen durchzuführen. Die Vertreter der anderen Parteien waren damit einverstanden, bei diesem sensiblen Thema eine gemeinsame Linie zu finden. Sie mussten dann aber feststellen, dass der CDU-Ortsverein durch seine Vorsitzende zu einer öffentlichen Veranstaltung zu Krippengebühren einlud, statt die Parteipolitik hier zunächst außen vor zu lassen. "Damit haben die christlichen Demokraten wieder einmal eine Absprache gebrochen - wie zum Beispiel schon bei der gemeinsamen Vorgehensweise beim Radweg an der L 89", stellen SPD, Grüne, FDP und UWG heraus und haben sich deshalb zu einem gemeinsamen Vorgehen ohne CDU entschlossen.

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Jahreshauptversammlung der SPD Hasbergen 2011


Referat zum Klimaschutz – Ehrungen und Berichte prägten die Versammlung.

Am 21. Januar konnte die SPD – Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Rühl in der Gaststätte „Zur Holzheide“ 50 Mitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung begrüßen.   Als Gastredner referierte Kreisrat Dr. Winfried Wilkens zum Thema „Integriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis Osnabrück“. Dabei wurde deutlich, dass die Energiegewinnung aus Biogasanlagen im Landkreis in naher Zukunft an ihre Grenzen stößt. Auch aus dem Verhältnis zwischen benötigter Fläche und gewonnener Energie spricht vieles für die Nutzung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Schon 2030 – so Wilkens – wird der Landkreis in der Lage sein, seinen Strombedarf komplett selbst zu erzeugen. 2050 gilt dies auch für den Bereich der Wärmeenergie. Mit Schaubildern machte der Kreisrat deutlich, welche Maßnahmen im Bereich erneuerbarer Energien geplant, koordiniert und ausgeführt werden müssen, wenn der Landkreis sein Ziel des Klimaschutzes in der Region erreichen will. Zahlreiche Fragen in der anschließenden Diskussion zeugten vom großen Interesse der Zuhörer.


Der zweite Block der Jahreshauptversammlung wurde von den Berichten der Vorsitzenden, des Kassierers, des 60+ Vorsitzenden sowie aus der Ratsfraktion und Gemeinde geprägt. Sie alle belegten die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr und die Lebendigkeit und Engagement im Ortsverein und für die Gemeinde.

„Insgesamt ehren wir nun 410 Jahre Mitgliedschaft in der SPD“, so die Vorsitzende Kathrin Rühl, als sie zusammen mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Werner Lager die Jubilare ehrte. Dabei hob sie bei jedem Einzelnen Besonderheiten hervor und stellte sie in den geschichtlichen Kontext. Geehrt wurden Herta Buchholz, Gisela Schwamborn, Anneliese und Paul Vieth, Thorsten Köpke und Hans-Georg Weisleder für 25 jährige Mitgliedschaft, Jürgen Knuth und Heinrich Steenblock für 40 Jahre und Friedhelm Röwer für 50 Jahre . Besonders ging die Vorsitzende dann auf die beiden „Urgesteine“ der Hasberger SPD, Reinhold Schirmbeck und Günter Fischer ein, die für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Beide haben die Gemeinde  Hasbergen mit ihrer Arbeit im Gemeinderat maßgeblich geprägt.  Als erster  Bürgermeister nach dem Zusammenschluss von Gaste, Ohrbeck und Hasbergen leitete Günter Fischer 25 Jahre erfolgreich die Geschicke der Hüggelgemeinde. „Euch Allen sind wir für euer Engagement und Treue sehr dankbar“, so Werner Lager.







Ein gemeinsames Grünkohlessen und angeregte Gespräche beendeten den Abend.

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SPD auf dem Jakobsweg

Durch ganz Europa zieht sich ein Wegenetz, welches im Mittelalter Pilger zum Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela führte.

Soweit wollte die Hasberger SPD nicht laufen, aber das durch Hasbergen führende Wegestück des mit der Jakobsmuschel gekennzeichneten Pilgerweges wurde erwandert. In einem Verzeichnis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist der Weg zwischen Osnabrück und Wuppertal dargestellt. In Hasbergen wurde auf Initiative der kath. Kirche ein Wegekreuz an der Stüvestraße vor dem Dickner Berg aufgestellt.

Schön, dass es in Hasbergen einen weiteren Ort gibt, der dazu auffordert, einen Moment inne zu halten.

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SPD-Ratsfraktion informiert sich über Baufortschritt an der Stüvestraße


„Wir sehen hier das Ergebnis einer beispielhaften Zusammenarbeit von planender Verwaltung, verantwortungsbewusster Politik und engagierten Anliegern. Im Frühjahr 2011 sind die Bauarbeiten abgeschlossen und der Straßenendausbau – den Wünschen und Anregungen der Anwohner folgend  - fertiggestellt.“ Diese Erläuterungen gab der SPD – Fraktions - und Bauauschussvorsitzende  bei einem Ortstermin seinen Fraktionskolleginnen und Kollegen.

„Man sieht jetzt schon, wenn auch erst einige Bereiche des Bürgersteigs fertig sind, wie schön es hier bald aussehen wird“, ist sich auch SPD-Vorsitzende Kathrin Rühl sicher.

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Beschreibung: spdlogo Ratsfraktion.jpg Hasbergen, 13. September 2010


An den Bürgermeister von Hasbergen, Frank Stiller,
die Ratsmitglieder und Fraktionen,
die zuständigen Mitarbeiter und Abteilungen der Verwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die SPD Fraktion stellt folgenden Ratsantrag für die Ratssitzung am 30. 9. 2010:
 
Antrag:
Die Gemeinde Hasbergen tritt der „Charta der Vielfalt“ bei.

Begründung:
Wie auch andere Kommunen, Kreise oder Länder wollen auch wir als Gemeinde Hasbergen mit unserer Unterschrift der Charta der Vielfalt beitreten.

Die Begründung lehnt sich im Folgenden an die Erklärungen anderer Kommunen und Kreise an.
Die „Charta der Vielfalt" ist ein grundlegendes Bekenntnis zu Fairness und Wertschätzung
von Menschen in Unternehmen und auch öffentlichen Einrichtungen und Gemeinden (Städten o.ä.). Internetadresse: http://www.charta-der-vielfalt.de 
Der Wortlaut der Charta ist beigefügt. Eine Änderung des Textes ist nicht möglich. Durch die Unterschrift verpflichten sich die Unterzeichner ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das
frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist. Es soll eine offene Unternehmenskultur etabliert
werden, die auf Einbeziehung und gegenseitigem Respekt basiert. Und es geht darum, unterschiedliche Talente in der Belegschaft und im Arbeitsfeld zu erkennen und einzubeziehen, um letztlich die optimal nach innen und außen wirken zu können. Kommunen, welche die Charta unterzeichnen, entscheiden selbst wie sie den Anforderungen der Charta nachkommen. Die Prioritäten müssen im Hinblick auf das Umfeld, die Strategie und bereits begonnene Aktivitäten gesetzt werden. Die Charta selbst bietet den einheitlichen Rahmen und systematischen Ansatz und gibt darüber hinaus Ansatzpunkte für die Umsetzung. Über 600 Organisationen, darunter u. a. die Städte Osnabrück
und Münster und die Kreise Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke, Paderborn und Osnabrück haben sich zu Fairness und Wertschätzung öffentlich bekannt, indem sie die Charta unterzeichnet haben. Jedes Unternehmen oder jede Kommune, das sich bereit erklärt, die Charta - Grundsätze zu erfüllen, kann die Charta unterschreiben. Dies gilt auch für öffentliche Arbeitgeber und andere Organisationen, unabhängig von der Unternehmensgröße, Branche oder Rechtsform.

Mit unserer Unterschrift wollen wir ein sichtbares Zeichen setzen auch für Integration, fairer Umgang miteinander offener, vorurteilsfreier Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern, die einen Migrationshintergrund haben oder zu einer Minderheit gehören.

Wir fordern die Hasberger Unternehmen auf, sich diesem Schritt anzuschließen und ebenfalls die Charta zu unterzeichnen.

Die Charta der Vielfalt im Wortlaut:
Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland. Wir können wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen. Das betrifft die Vielfalt in unserer Belegschaft und die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Geschäftspartner.
Die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten eröffnet Chancen für innovative und kreative Lösungen.
Die Umsetzung der „Charta der Vielfalt" in unserem Unternehmen hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung
und Identität. Die Anerkennung und Förderung dieser vielfältigen Potenziale schafft wirtschaftliche Vorteile für unser Unternehmen.
Wir schaffen ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens. Dieses hat positive Auswirkungen auf unser Ansehen bei Geschäftspartnern, Verbraucherinnen und
Verbrauchern sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern der Welt.

Im Rahmen dieser Charta werden wir
1. eine Unternehmenskultur pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung
jedes Einzelnen geprägt ist. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Vorgesetzte
wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Werte erkennen, teilen und leben. Dabei kommt
den Führungskräften bzw. Vorgesetzten eine besondere Verpflichtung zu.

2. unsere Personalprozesse überprüfen und sicherstellen, dass diese den vielfältigen
Fähigkeiten und Talenten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserem Leistungsanspruch gerecht werden.

3. die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb des Unternehmens anerkennen, die darin liegenden Potenziale wertschätzen und für das Unternehmen gewinnbringend einsetzen.

4. die Umsetzung der Charta zum Thema des internen und externen Dialogs machen.

5. über unsere Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der Vielfalt und Wertschätzung jährlich öffentlich Auskunft geben.
6. unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Diversity informieren und sie bei der Umsetzung der Charta einbeziehen.

Wir sind überzeugt: Gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt hat eine positive
Auswirkung auf die Gesellschaft in Deutschland.

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Neues zum Thema: Umbennung der Straße "Am Boberg"

Die SPD Fraktion ändert ihren Standpunkt zum Thema
Umbenennung der Straße "Am Boberg".

Grundsätzlich gilt in der Hasberger SPD-Fraktion (wie auch bei den anderen Fraktionen im Rat): Keine Straßenumbennenungen bis die bunte Leitstelle im Kreishaus eingerichtet ist. Danach wird fallweise geklärt, ob Straßennamensänderungen oder Neunummerierungen notwendig sind, damit Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge schneller vor Ort sein können.

Abweichend von dieser Linie hat sich die SPD nicht gegen eine Umbenennung der Straße "Am Boberg" in der Bauausschuss-Sitzung vom Mai 2010 ausgesprochen, sondern den Umbennungs-Vorschlag "Osterkamp" der CDU-Fraktion mitgetragen. Gründe hierfür waren hauptsächlich: Die Stadtverwaltung Georgsmarienhütte hat Probleme mit doppelten Straßennamen und möchte in diesem Fall eine Lösung durch Umbenennung - also im Prinzip Amtshilfe. Aus den vorgelegten Unterlagen der Verwaltungen von Georgsmarienhütte und Hasbergen ergab sich nur ein sehr geringes Interesse der Anwohner zu diesem Thema und keine grundsätzliche Ablehnung. So wurde der Bitte aus Georgsmarienhütter Verwaltung gefolgt und einer Straßenumbenennung zugestimmt.

Wie sich aber in den letzten Wochen und Monaten gezeigt hat, sind die Befragungen der Anwohner wohl nur sehr oberflächlich geschehen. Der SPD-Fraktion liegen zwei Seiten mit Unterschriften der Anwohner vor, die sich alle gegen eine Umbenennung aussprechen. Außedem geht daraus hervor: Es gibt wohl nur eine Hausnummer in dem ganzen Bereich, die doppelt vorhanden ist.
Es wird die Frage zu klären sein, ob oder in wie weit die Anwohner von den Verwaltungen informiert worden sind oder in den Entscheidungsprozess eingebunden werden sollten.

De SPD-Ratsfraktion Hasbergen spricht sich deshalb im Sinne der Anwohner gegen eine generelle Straßennamensänderung aus und wird dies auch in der Ratssitzung im Dezember tun. Ob es dann in Hasbergen eine Ratsmehrheit gegen die geplante Umbennung geben wird ist aber ungewiss.

Zu diesem Thema auch der Artikel aus der NOZ vom 25. 8. 2010 Rund um Osnabrück von Hauke Petersen - in roter Schrift die notwendigen Korrekturen bzw. Richtigstellungen

Am Boberg soll sich niemand mehr verlaufen
Straße verläuft über GMHütter und Hasberger Gebiet - Verwaltungen planen Umbenennung

Georgsmarienhütte/Hasbergen. Die Postboten werden es ihnen danken: GMHütte und Hasbergen haben sich dazu entschlossen, ein Teilstück der Straße Am Boberg umzubenennen, die in mehreren Armen über das Gebiet beider Kommunen verläuft. Das soll die Verwechslungsgefahr mindern. Kein einfaches Unterfangen, wie sich herausstellte. Die Suche nach einem neuen Namen dauert nun schon drei Monate und mehrere Ausschusssitzungen an.

Von Hauke Petersen - Das Ausgangsproblem: Die Straße Am Boberg verläuft auf und über die Grenze zwischen Hasbergen-Ohrbeck und GMHütte-Holzhausen. (Auf GMHütter Stadtgebiet gibt es jedoch noch eine 2. Straße mit gleichen Namen, die aber keine Verbindung mit dieser betroffenen Straße hat) Bekanntester Anlieger ist sicher das Haus Ohrbeck. Dieser Arm ist jedoch nicht von der in Rede stehenden Namensänderung betroffen. Vielmehr geht es um den Abschnitt, der von der Holzhauser Straße abgeht, die den Kreisel in Holzhausen mit Hasbergen verbindet. Die ersten rund 150 Meter davon befinden sich noch auf Hasberger Gebiet, dann folgt ein mehr als 500 Meter langes GMHütter Stück, bevor die Straße wieder die Grenze zu Hasbergen überschreitet (somit gibt es in Hasbergen nur eine Straße "Am Boberg" mit eindeutiger Zuordnung PLZ-Ort-Straße-Hausnummer).
Problematisch ist nicht nur, dass das eben beschriebene Teilstück - anders als beispielsweise in Google Maps eingezeichnet - nicht mit dem in Holzhausen-Mitte befindlichen verbunden ist. Teilweise sind an der Straße auch Hausnummern zweimal vergeben, einmal für GMHütte, einmal für Hasbergen. Das führt verständlicherweise bei Ortsunkundigen zu Verwirrung.
Die Idee: Das eben beschriebene geteilte Teilstück soll in Zukunft anders heißen. Hasbergen und GMHütte einigten sich
(auf Bitten der Stadt Georgsmarienhütte) auf ein gemeinsames Vorgehen und schlugen den Anwohnern (den Haus bzw. Grundstückseigentümern) (sechs in Hasbergen und zwei in GMHütte) schriftlich neue Alternativen vor.
Die Anwohnerreaktion: Sie fiel verhalten aus. In Hasbergen antworteten zwei der sechs Anlieger. Beide konnten sich nicht mit den Vorschlägen "Osterkamp" oder "Niemanns Esch" anfreunden, sondern wollten lieber das Wort Boberg im Straßennamen behalten. Mit "Vor dem Boberg" wären sie einverstanden,
(richtig ist: eine Person wollte, wenn schon Umbenennung, "Osterkamp", eine andere äußerte den Wunsch, GMHütte sollte umbenennen, keiner aber nannte "Vor dem Boberg") ähnlich äußerte sich vor Kurzem einer der beiden GMHütter Anlieger. So gingen beide Verwaltungen zunächst mit dem Namen "Vor dem Boberg" ins Rennen (richtig: Hasbergen ging ohne Präferenz in die Ausschuss-Sitzung).
Die politische Diskussion: Den Anfang machte der Hasberger Planungsausschuss im Mai. Dort kippten die Mitglieder jedoch den Vorschlag mit der Begründung, der neue Name unterscheide sich nicht genug vom alten
(richtig: sie folgten der einzigen Aussage eines Anliegers für eine Umbenennung: "Osterkamp"). Es fand sich eine Mehrheit für "Osterkamp".
Damit war nun wieder der GMHütter Kulturausschuss nicht einverstanden, fasste aber einen nur auf den ersten Blick pragmatischen Beschluss: Die Hasberger könnten ihren Teil ja ruhig Osterkamp nennen, in GMHütte heißt die Straße dann eben Vor dem Boberg
(dann könnte Hasbergen auch bei dem ursprünglichen Namen bleiben). Dies aber hätte bedeutet, dass der zukünftige Hasberger Osterkamp in der Mitte für das 500 Meter lange GMHütter Stück von der Straße Vor dem Boberg unterbrochen worden wäre. "Dies führt zu unnötigen Irritationen", schrieben die GMHütter Stadtbeamten in der Vorlage zum aktuellen Kulturausschuss.
Der hätte sich eigentlich vergangene Woche mit dem Thema befassen sollen. Der Tagesordnungspunkt wurde aber wegen nochmaligen Beratungsbedarfs kurzerhand abgesetzt.
Bisher sei die Abstimmung "etwas unglücklich" gelaufen, sagt Margarete Bensmann, Hasberger Bauamtsleiterin. "Ich warte jetzt ab." Michael Dreier vom GMHütter Kulturamt sieht die Sache "völlig emotionslos" und in den Händen der Kommunalpolitiker.

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Artikel der NOZ vom 28. August 2010 über die Ausschuss-Sitzung vom 26. 8. 2010

„Hasbergen muss nicht Vorreiter sein“

Ausschuss lehnt Dichtheitsprüfung für Hausanschlüsse ab

we Georgsmarienhütte. Alle von Jörg Klimasch, dem Leiter der Gemeindewerke, angeführten Argumente für den Verwaltungsvorschlag nutzten nichts: Es gab im Ausschuss am Donnerstagabend keine Mehrheit, dass Hasbergen als erste Landkreiskommune per Satzungsänderung eine Dicht- heitsprüfung für Hausanschlüsse vorschreibt. Die SPD-Vertreter stimmten geschlossen dagegen.


„Hasbergen muss hier nicht Vorreiter sein“, machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hardy Fischer, der sich schon im Vorfeld kritisch zu den Plänen für eine Änderung der Schmutzwasserabgabensatzung geäußert hatte, im Laufe der Diskussion deutlich. Seine klare Position: „Erst wenn die Gemeinde in dieser Hinsicht mit weißer Weste dasteht und für ihr sich über mehr als 40 Kilometer erstreckendes Kanalnetz nachweisen kann, dass es keine Wasserverluste gibt, ist so etwas mit uns zu machen.“ Seine Fraktion halte nichts davon, die Bürger unter Generalverdacht zu stellen. Im Übrigen gebe es schon jetzt Möglichkeiten, eventuelle „schwarze Schafe“ zu ermitteln. Fischer führte weiter aus, dass es zum Beispiel seitens des Landes Niedersachsen bisher in dieser Hinsicht noch überhaupt keine Vorgaben gebe und Hessen die verbindliche Einführung der Dichtheitsprüfung auf 2024 verschoben habe.
Für die CDU-Fraktion hatte zuvor Susanne Breiwe signalisiert, die Vorlage der Verwaltung grundsätzlich mitzutragen, da es letztlich keine Alternative zum vorgeschlagenen Weg gebe. Allerdings verlangte sie, die Hasberger Bürger umfassend zu dem Thema zu informieren. „Ich glaube schon, dass auf Dauer diese Prüfungen sinnvoll für die Umwelt sind und auch dazu dienen, den Verlust von Frischwasser einzudämmen“, stellte sie heraus. Die Gemeinde sollte aber den zeitlichen Spielraum bis 2015, den die DIN 1986 vorgibt, ausschöpfen und Aufklärung hinsichtlich der Notwendigkeit der Dichtheitsprüfung betreiben.
Auch Grünen-Ratsmitglied Frank Pfeifer unterstützte das geplante Vorgehen der Verwaltung: „Solche Prüfungen sind sinnvoll. Die Bürger wissen dann, was auf sie zukommt.“
Bei der Abstimmung votierten die vier SPD-Vertreter mit Nein, zwei CDU-Ratsmitglieder und der Grünen-Vertreter mit Ja, und Susanne Breiwe enthielt sich.
Die Verwaltung hatte in den Vorlagen für die Sitzung Kosten von rund 470 Euro angegeben, die auf Grundstücksbesitzer für eine Dichtheitsprüfung zukommen.

 

Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion zum Thema:
Prüfung der Schmutzwasser-Hausanschlüsse
(Artikel in der NOZ vom 26. Juni 2010)

Die SPD Ratsfraktion hat sich in ihrer ersten Fraktionssitzung nach der Sommerpause u.a. mit der Dichtkeitsprüfung von Hausanschlüssen und dem Artikel in der NOZ beschäftigt und dazu folgende Mitteilung herausgegeben:

Mit Verwunderung hat die SPD Ratsfraktion gelesen, dass im September in der Ratssitzung über eine Abwassersatzung abgestimmt und ein neues Regelwerk verabschiedet werden wird. Bisher waren wir davon ausgegangen, dass gewählte Ratsmitglieder von der zuständigen Fachverwaltung informiert, über die Sachlage in den Ausschüssen debattiert und nach Meinungsbildung im Rat abgestimmt wird. Ein „Durchwinken“ oder „abnicken“ wie wohl laut Presse von den Gemeindewerken vorausgesetzt sehen wir so nicht.

Für den Schutz der Umwelt ist es besonders wichtig, wenn ausgeschlossen ist, dass durch defekte Leitungen Schadstoffe in den Boden gelangen und so das Grund- und Trinkwasser verunreinigen bzw. ungenießbar machen. Deshalb ist es von großer Bedeutung, neben den Einleitungen von Regenwasser in die Schmutzwasserkanalisation, eine Verunreinigung zu verhindern. Die Gemeinde sollte alle notwendigen Maßnahmen, die auch schon jetzt schon laut Satzung oder Gesetz möglich sind, ausnutzen, um Kanäle im öffentlichen Netz zu überwachen, Mengenströme zu erfassen oder bei begründetem Verdacht (z. B. defekte Rohre, eigene Brunnen, Regenwassernutzung oder falsch angeschlossene Drainage) mit den Grundstückseigentümern sprechen. Möglichkeiten hierfür gibt es genug.

Im Gegensatz zu unseren Nachbarn in NRW gibt es in Niedersachsen keine Gesetzesvorgabe des Landes zur zwingend durchzuführenden Untersuchung. Hasbergen muss hierbei im Landkreis sicher nicht Vorreiter sein.
Die Ausschöpfung der vorhandenen Mittel und nicht der unausgesprochene Generalverdacht bis zum Beweis des Gegenteils ist ein Teil zur Lösung der Aufgabe, Einsicht der Grundstückseigentümer und freiwillige Kontrolle statt Zwang der andere Teil.
Mit Augenmaß und intelligenten Lösungen auf der einen Seite und Verantwortung für Natur, Umwelt und Mitmenschen auf der anderen Seite wird es in Hasbergen auch in Zukunft keine Klageflut aber ein vernünftiges Miteinander geben.

Für die SPD Ratsfraktion
Hardy Fischer – Fraktionsvorsitzender           Hasbergen, den 4. 8. 2010

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Roter Samstag auch in Hasbergen

- SPD stiftet Bank -

Am 14. August stellt die SPD Hasbergen am Aufgang der Fußgängerbrücke von den Einkaufsmärkten im Hasberger Zentrum zur alten Tecklenburger Straße eine Holzbank auf

„Eine gute Sache für die örtliche Gemeinschaft, die allen Bürgern direkt zugutekommt“ – das hatte sich die SPD Hasbergen im Rahmen der Aktion „Roter Samstag“, zu der der SPD-Kreisverband aufgerufen hatte, vorgenommen.

Gesagt – getan: Die Sozialdemokraten spendeten der Gemeinde eine Bank aus der Produktion der Osnabrücker Werkstätten und legten auch gleich selbst Hand an. Am 14.08.2010 wurde die Bank am westlichen Ende der Fußgängerbrücke im Bereich der Verbrauchermärkte aufgestellt. Damit kam die Hasberger SPD einem schon häufiger an sie herangetragenen Ansinnen aus der Bevölkerung nach. „Ältere Bürger, die hierher zum Einkaufen kommen, können sich nun ein wenig ausruhen“, sagte Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Rühl. „Zudem stellt die Bank nun die erste Rastmöglichkeit für aus Richtung Osnabrück kommende Radfahrer dar – ein großer Pluspunkt für Hasbergen“.

Mit dieser Bank möchte die SPD Hasbergen daher auch den Naherholungswert der Hüggelgemeinde steigern.

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SPD-Hasbergen im Sommer 2010 on Tour

Ausflug mit Weserschifffahrt von Bremerhaven nach Bremen

„Das machen wir auf jeden Fall wieder!“ freute sich Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Rühl und lobte das Organisationstalent von SPD-Vorstandsmitglied Manfred Oberlies. Dieser hatte für Hasberger SPD einen Tagesausflug nach Bremen und Bremerhaven organisiert, an der nicht nur Sozialdemokraten, sondern auch andere Bürgerinnen und Bürger teilnahmen.

Mit 53 Personen ging es vom Tomblaineplatz aus zunächst mit dem Bus zum Bremerhavener Freihafen, danach standen der Columbuskai und das Columbuscenter auf dem Programm. Anschließend fuhr die Truppe an Bord der „Oceana“ in gemütlichem Tempo bei Kaffee und Kuchen weseraufwärts nach Bremen. Dort bestand die Gelegenheit zu einem gemütlichen Bummel durch das Schnoorviertel, ein mittelalterliches Gängeviertel in der Bremer Altstadt.

„Ein gelungener Tag!“ – so das Fazit des Juso-Mitglieds Adrian Schäfer, als die Truppe abends wieder in der Hüggelgemeinde ankam; „Das war eine willkommene Abwechslung zum täglichen Allerlei.“

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Am 1. Mai 2010 wanderten viele Hasbergerinnen und Hasberger zusammen mit der SPD zum Silbersee, um dort von Gerd Mäscher über den Fortgang der Arbeiten am Fledermausstollen informiert zu werden.



Auf dem Hinweg wurde bei einer Rast gemeinsam "Der Mai ist gekommen" gesungen.



Dann ging es weiter zum Silbersee



Wo Gerd Mäscher ein paar einleitende Sätze zu Stand der Arbeiten am Fledermausstollen sprach...


... bevor dann der Abstieg in den Silbersee und zum Stollen folgte.





Nach dem Rückweg gab es Kaffee und Kuchen in der Gaststätte Riga, bevor sich einige der Wanderer zum Gruppenfoto aufstellten.



Eine gelungene Veranstaltung - da waren sich alle einig, und die Vorsitzende Kathrin Rühl freute sich über soviel Lob und Zustimmung.


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Meinungen zum Bundestagswahlausgang des SPD Ortsvereins und Fraktion (mit freundlicher Genehmigung der NOZ):

Oliver Lowin, Vorsitzender SPD Hasbergen: Innerparteilich muss die SPD zu einer offenen Diskussionskultur zurückkehren. Um die richtige Entscheidung muss mit Argumenten gerungen werden. Dann sind die SPD-Mitglieder auch wieder zu einem Engagement für unsere Ideen zu begeistern. Und nur begeisterte Sozialdemokraten können auch andere Menschen begeistern. Dabei schließen sich Regierungsverantwortung und innerparteiliche Diskussionen nicht aus.
Der Staat darf nicht nur fordern. Er muss Menschen in ihren unterschiedlichen Fähigkeiten fördern und ein Grundmaß an Sicherheit bieten. Deshalb braucht es gerechte Bildungspolitik, wieder reelle Aufstiegschancen und einen starken und gestaltenden Staat. Der Markt kann nicht alles richten. Das muss wieder klare Programmatik der SPD werden. Und dazu braucht es auf Bundesebene - aber auch vor Ort - neue und vor allem glaubwürdige Köpfe.

Hardy Fischer, Vorsitzender Hasberger SPD-Fraktion: Wir Sozialdemokraten müssen nicht wirtschaftliche Notwendigkeiten, finanziell Machbares, sondern alle Menschen wieder stärker sichtbar als Mittelpunkt begreifen. Wir zeigen so deutlich, dass ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden, wir ihren Bedürfnissen im politischen Handeln höchste Priorität einräumen.
Gemeinsam - auf Augenhöhe, als Partner und nicht BürgerInnen als Bittsteller - wird so erfolgreich die Zukunft Deutschlands gestaltet. Wir brauchen mehr kostenlose Krippen, Kindergärten, Bildungsmöglichkeiten, und damit Chancengleichheit für alle. Schluss mit den Diskussionen über Einzelfallgerechtigkeit, die nur darüber hinwegtäuschen, dass nichts getan wird. Nur so werden wir langfristig Arbeitsplätze, Renten und eine allgemeine Gesundheitsvorsorge sichern.

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„265 Jahre Sozialdemokratie in Hasbergen“

Mit dieser Gesamtrechnung eröffnete Oliver Lowin, Vorsitzender der SPD Hasbergen, die Ehrung der langjährigen Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung Anfang 2009. Neben Regularien standen Ehrungen und ein Referat des hiesigen Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Schwanholz im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Die beiden ehemaligen Ratsherren Manfred Buchholz und Werner Schallenberg wurden dabei für 50-jährige Treue zur SPD geehrt. Lowin, erinnerte daran, dass beide 1959 in die SPD eintraten. In dem Jahr habe sich die Partei durch das Godesberger Programm zur Mitte geöffnet und damit das Fundament für die späteren Wahlsiege von Willy Brandt und Helmut Schmidt gelegt.
Buchholz war neben seiner 12-jährigen Ratstätigkeit auch noch zehn Jahre Vorsitzender der SPD Hasbergen. Werner Schallenberg war sogar noch etwas länger als Ratsherr tätig. 1961 wurde er das erste Mal in den Rat der damaligen Gemeinde Hasbergen gewählt und schied 1975 aus seiner Tätigkeit, in der nun schon gegründeten Einheitsgemeinde Hasbergen aus.
Ebenfalls geehrt wurde Günter Ruschke für 40-jährige Mitgliedschaft. Ruschke kümmert sich seit Jahren um die runden Geburtstage langjähriger Sozialdemokraten. Lowin nannte ihn einen ganz wichtigen Pfeiler der sozialdemokratsichen Basisarbeit. Er sei für viele, gerade ältere Sozialdemokraten das Gesicht der SPD Hasbergen.
50 Jahre in der SPD sind auch Friedhelm Stalljohann und Wolfgang Hess, 25 Jahre Mitglied der SPD ist Ernst Niemüller.
Martin Schwanholz ging in seinem Beitrag besonders auf die Finanzkrise und die anstehenden Bundestagswahlen im September ein.
Er betonte, dass die große Koalition mit dem Schutzschirm für die Banken und das gerade beschlossene Konjunkturpaket insbesondere das Vertrauen der Menschen in den Geldmarkt und die Wirtschaftskraft herstellt.
Schwanholz sagte, dass auch die Arbeitgeber die neuen Möglichkeiten des Kurzarbeitergeldes nutzen sollten, um Auftragstäler zu überbrücken. Nur wenn so Entlassungen vermieden werden könnten, kann auch wieder Vertrauen bei den Menschen in den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands entstehen.
Die Krise habe dabei die Rückkehr des Politischen herbeigeführt. Die Politik in Bundestag und Bundesregierung habe bewiesen, dass sie handlungsfähig sei.  "Gerade Banken und Unternehmen erkennen, dass sie darauf angewiesen sind, dass der Staat solide Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt“, so Schwanholz.
Der Osnabrücker Bundestagsabgeordnete unterstrich, dass er der Bundestagswahl im September gelassen entgegen sehe. „Die Menschen spüren gerade in der Krise, welche Partei sozial und demokratisch handelt und das ist nun einmal die SPD. Wir haben die richtigen Antworten für die Herausforderungen der Zukunft“, so Schwanholz.

Wolfgang Hess (50 Jahre), Ernst Niemüller, (25 Jahre), Oliver Lowin, Ortsvereinsvorsitzender, Günter Ruschke (40 Jahre), Manfd Buchholz (50 Jahre), Friedhlem Stalljohann, (50 Jahre), Wolfgang Hess (50 Jahre), Dr. Martin Schwanholz, MdB

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Ehrenmitgliedschaft in der SPD für Erwin Loop

Für seinen 90. Geburtstag hatten sich die Genossinnen und Genossen aus Hasbergen etwas ganz besonderes ausgedacht: Erwin Loop wurde mit der Ehrenmitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet. Aus den Händen des Ortsvereinsvorsitzenden Oliver Lowin erhielt Loop die dazugehörige Medaille.
In ein paar Worten erinnerte Lowin an den vielfältigen Einsatz des Jubilars für die SPD. Loop ist seit 1946 Sozialdemokrat. In früheren Jahren war der gelernte Koch in Bramsche engagiert, wo er eine Gastwirtschaft betrieb. Kommunalpolitische Ämter hatte Loop zwar nicht inne, aber an seinem Tresen wurde so manche Entscheidung der Bramscher Kommunalpolitik diskutiert und das eine oder andere mal auch in ganz anderem Licht gesehen. Dies hat offensichtlich so viele Bramscher beeindruckt, dass diese auch gleich mit mehreren Autos zur Geburtstagsfeier vorbei kamen und sich mit dem ehemaligen Nachbarn und Genossen feierten.
Seit einigen Jahren lebt das Geburtstagskind in Hasbergen bei seiner Tochter, die sich mit ihrer Familie liebevoll um ihn kümmert. Trotz des hohen Alters ist Erwin Loop aber auch heute noch in der SPD engagiert. Keine Veranstaltungen, die er auslässt. Mit seinen Erzählungen ist er gerade für viele jüngere Sozialdemokraten ein politisches Urgestein und erinnert an politische Ereignisse, wie das Verbot der SPD im Jahre 1933, die viele heute nur aus Geschichtsbüchern kennen.

Drei, die die Ehrenmitgliedschaft noch vor sich haben: Mit dem Jubilar in der Mitte freuten sich Oliver Lowin, der SPD-Kreisvorsitzende Werner Lager und Hasbergens Bürgermeister Frank Stiller.
Foto: Fred Scheile

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SPD vor Ort:
Großes Interesse an der Ortskernsanierung in Hasbergen


Gut angenommen wurden in der letzten Woche im August 2008 zwei Diskussions- und Informationsmöglichkeiten der SPD-Hasbergen zur Ortskernsanierung. Die Genossinnen und Genossen waren auf dem Wochenmarkt und im Ortskern präsent, um mit Bürgerinnen und Bürgern über die Pläne zur Ortskernsanierung zu diskutieren und Ideen und Meinungen einzuholen.
„Die Menschen in Hasbergen sind hoch interessiert, viele freuen sich, dass die Gelder zur Ortskernsanierung nun endlich bewilligt sind.“, fasst der Ortsvereinsvorsitzende Oliver Lowin die Gespräche zusammen. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten die Chance genutzt, sich in der alten Post die verschiedenen Modelle anzuschauen.


Als Gesprächspartner standen Fraktions- und Vorstandmitglieder der SPD zur Verfügung, die eifrig diskutierten und alle Ideen sammelten. Besonders häufig angesprochen wurden eine direkte Verbindung vom Tomblaineplatz zum Bahnhof, die Beibehaltung und der Ausbau von Gaststätten im Ortskern und eine ökologische Ausrichtung der Bebauung mit einem regenerativen Energiekonzept. Viele Bürgerinnen und Bürger äußerten auch, dass sie spezialisierte Geschäfte, wie z.B. eine Buchhandlung vermissten. Lowin: „Es wird jedoch bei jedem Vorschlag zu prüfen sein, ob er sich für die Kaufleute rechnet. Der neue Ortskern soll lebendig sein, damit möglichst viel Kaufkraft vor Ort bleibt und nicht nach Hagen oder Georgsmarienhütte abfließt.“
Mehrfach erinnerten ältere Hasberger daran, mögliche Neubauten auch seniorengerecht mit breiten Türen, wenig Treppen und fußfreundlicher Pflasterung auszustatten.
Kathrin Rühl, die stellvertretende Bürgermeisterin, versprach den Bürgerinnen und Bürgern, diese Ideen mit in die Entscheidungsprozesse zu nehmen. Insbesondere bei möglichen Investoren solle darauf gedrängt werden, dass ökologische und soziale Belange Berücksichtigung finden.

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Immer noch kein Geld aus Hannover:
An der L 89 bleibt es unerträglich
 


Einen Freitagnachmittag nutzen die Genossinnen und Genossen der Hasberger SPD, um auf die gefährliche Situation für Fußgänger und Radfahrer an der Landesstraße 89 aufmerksam zu machen. Die asphaltierten Ränder rechts und links sind keine zulässigen Wege für Fußgänger und Radfahrer. Wollen diese nach Recht und Gesetz an der Straße entlang gehen, müssen sie auf der Fahrbahn laufen. Ein unhaltbarer Zustand, wie Oliver Lowin, der Ortsvereinsvorsitzende, meint. Besonders Schulkinder seien dort gefährdet. Sie müssten ab dem achten Lebensjahr auf der gefährlichen Straße fahren, um gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit morgens zur Schule zu kommen.
Nur vor den Verbrauchermärkten ist ein richtiger, nicht gewidmeter Fuß und Radweg, weist Hardy Fischer, der SPD Fraktionsvorsitzende auf die unzumutbaren Zustände hin. Fischer erinnert gleichzeitig daran, dass sich der Gemeinderat mit den Stimmen aller Fraktionen schon vor einiger Zeit mit der Bitte um Hilfe an das Land gewandt habe. Fischer: „Das Thema darf jetzt nicht parteipolitisch ausgeschlachtet werden. Schließlich geht esum die Sicherheit unserer Kinder.“
Zuständig für einen ausgebauten Fuß- und Radweg an der Osnabrücker Straße ist das Land Niedersachsen, denn es handelt sich um eine Landesstraße. Von dort ist aber schon seit Jahren leider keine Hilfe für die Gemeinde Hasbergen zu erwarten. Auch für das neue Jahr 2009 ist wieder kein Geld in den Haushalt eingestellt.

Die 600.000 Euro, die mindestens nötig sind muss das Land Niedersachsen als Träger der Straße aufbringen. In einer gemeinsamen Resulution aller Parteien des Gemeinderates wurde dies schon 2007 deutlich gemacht.

Um auf die Situation aufmerksam zu machen, sind die Hasberger Sozialdemokraten direkt auf der Straße  gegangen, wie es vom Gesetz vorgeschrieben ist. Nicht nur einmal kam es dabei zu brenzilgen Situationen, wenn LKW aus Richtung Lengerich mit überhöhter Geschwindigkeit den Berg hinunterrasten.
Die SPD Hasbergen wird sich daher weiter gemeinsam mit der Verwaltung darum bemühen, die Situation dort zu entschärfen. „Es kann nicht sein, dass erst die Zahl der Unfälle steigen muss, damit das Land die benötigten Mittel freigibt.“, so der Ortsvereinsvorsitzende Lowin.

Foto: E. Seiler

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Große Resonanz beim Maigang der SPD Hasbergen 2008 

Fast 60 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der SPD Hasbergen zum Maigang durch den Ortskern. Unter Führung von Bürgermeister Frank Stiller und dem Fraktionsvorsitzenden Hardy Fischer ging man gemeinsam die Grenzen des Sanierungsgebietes im Ortskern ab.

Beim ersten Halt am Bahnhof erfuhren die Maiwanderer, dass es nun die Möglichkeit gibt, den Bahnhof und das umliegende Grundstück zu einem günstigen Preis von der Deutschen Bahn zu erwerben. Die Teilnehmer hoffen dadurch übereinstimmend auf eine Belebungsmöglichkeit für das Bahnhofsgebäude. Ein Teilnehmer erinnerte an die Heilpädagogische Hilfe, die im Osnabrücker Nordkreis ein Stehcafe in einem Bahnhofsgebäude eröffnet hat. Eine gute Idee, wie der Ortsvereinsvorsitzende Oliver Lowin, meint: „Ein attraktives Umfeld führt zu stärkerer Nutzung der Bahn. Und das ist nicht zuletzt aus umweltpolitischen Gründen sinnvoll.“ Positiv wurde auch der Vorschlag aufgenommen, entlang der Bahngleise eine fußläufige Verbindung zum Tomblaineplatz zu schaffen.

Interessiert verfolgten die Zuhörer den Ausführungen von Frank Stiller zur Einzelhandelssituation. Stiller verwies darauf, dass die modernen Supermärkte eine Grundfläche von 1500 Quadratmetern hätten. Dies sei bei den Verbrauchermärkten in Hasbergen nirgendwo der Fall, so dass auch das Sortiment an vielen Stellen noch nicht umfassend sei. Auch hier ergäben sich durch die Ortskernsanierung neue Möglichkeiten.

Starten will man mit möglichen Maßnahmen im Dreieck zwischen Niedersachsenstraße, Tecklenburger Straße und Permer Damm. Die zentrale Lage, der Leerstand des ehemaligen Postgebäudes und die Gesamtsituation in diesem Bereich, der von vielen Hasbergern als Zentrum der Hüggelgemeinde angesehen wird, erfordern nach Meinung vom Vorsitzenden des Bauausschusses Hardy Fischer einen Beginn an dieser Stelle mit Signalwirkung für die kommenden Aufgaben.
Zur konzeptionellen Entwicklung soll für dieses Gebiet ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben werden. Wichtig sei dabei auch, dass die Interessen der Anwohner und der Gewerbetreibenden beachtet und gefördert werden. 

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Bericht über die Jahreshauptversammlung 2008

SPD Hasbergen wählt neuen Vorstand – Generationenwechsel von Hardy Fischer zu Oliver Lowin
„Nach der Wahl ist vor der Wahl. Und wir können in Hasbergen Wahlen gewinnen. Das haben wir gezeigt und zeigen es auch in Zukunft!“. Mit kämpferischen Worten stellte sich der Hasberger Landtagsabgeordnete Oliver Lowin den Mitgliedern der SPD Hasbergen als neuer Ortsvereinsvorsitzender zur Wahl. Lowin wurde dann auch auf der Jahreshauptversammlung nahezu einstimmig als Nachfolger von Hardy-Fischer gewählt, der nach acht Jahren nicht wieder kandidierte.
Ganz im Zeichen von Wahlen stand der weitere Ablauf der Versammlung. Zu Lowins Stellvertretern wurden die Gasterin Sigrid Wobbe und der Hasberger Adrian Schäfer gewählt. Hans-Joachim Schüll kandidierte nach 15 Jahren nicht wieder als Kassierer, sein Amt wird zukünftig von Ulrich Hilgediek ausgeführt. Schriftführerin bleibt, wie bisher, Elisabeth Vallo.
Lowin stellte für die anstehenden zwei Jahre besonders einen weiteren Ausbau von Veranstaltungen und öffentlicher Präsenz in den Fokus „Wir müssen noch mehr als bisher bei den Menschen, die uns wählen und vertrauen, präsent sein.“, so sein Motto.
Konkret heißt für die Genossinnen und Genossen aus Hasbergen, das sie regelmäßig Veranstaltungen über die SPD-Politik für Hasbergen, aber auch bundes- und landespolitische Themen besprechen wollen.
Einen besonderen Schwerpunkt in der Kommunalpolitik sieht Lowin bei der Ortskernentwicklung in Hasbergen. Hier betonte er die besonderen Chancen, auch in Hasbergen einen wirklichen Ortskern verwirklichen zu können. Dort will er daher die Bürgerinnen und Bürger noch enger in die Planungsprozesse mit einbinden.
Zu den weiteren Mitgliedern des Vorstandes wurden Jens Brockmann als stellvertretender Schriftführer und Hans-Joachim Schüll als stellvertretender Kassierer. Als Beisitzer wurden gewählt: Heiko Dölling, Kathrin Hilgediek, Jürgen Knuth, Horst Niendieker, Manfred Oberließ, Hermann Vallo, Carsten Wagner und Ubbo Weerts.
Verabschiedet nach langjähriger Vorstandsarbeit wurden neben Hardy Fischer auch Udo Wiedemann und Katja Mittelberg-Hinxlage, die beide nicht wieder kandidierten.
Im Rahmen einer Feierstunde während der Jahreshauptversammlung ehrte die SPD Hasbergen drei Genossen und Genossinnen für 40jährige Mitgliedschaft. Neben den beiden verhinderten Reinhard Kohs und Siegfried Instinsky wurde auch Henny Fischer geehrt.
Zum „Beweis“ ihrer langjährigen SPD-Arbeit brachte die Jubilarin auch gleich ihr Parteibuch mit, das sie im März 1968 erhalten hat und seitdem auch mit allen Beitragsmarken ordentlich gepflegt hat. Der neue Ortsvereinsvorsitzende Oliver Lowin zeigt sich beeindruckt: „Da gab es mich ja noch gar nicht. Und mit meinen 15 Jahren Parteimitgliedschaft habe ich da ja noch einiges vor mir.“
Mit Frau Fischer , der Gattin des Hasberger Ehrenbürgers Günter Fischer,  freute sich auch der SPD-Kreisvorsitzende Werner Lager, der extra aus dem Nordkreis gekommen war. Lager: „Menschen wie Henny Fischer sind  mit ihrem großen Engagement der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Als langjährige AWO-Vorsitzende weiß sie nur zu gut, wo die Menschen der Schuh drückt. Wir bräuchten mehr solcher Menschen!“

Neben den Neuwahlen des Vorstandes referierte auch der SPD-Landesvorsitzende Garrelt Duin zum Thema „Niedersachsen nach der Wahl“.
Ein weiterer Gast war Bürgermeister Frank Stiller, der in seinem Referat auf die aktuellen Entwicklungen in Hasbergen einging. Erwartungsgemäß lag auch sein Schwerpunkt auf der anstehenden Ortskernentwicklung. Er machte deutlich, dass es nun die Weichen für die nächsten Jahre richtig gestellt werden müssen, denn eine solche Chance, einen „richtigen“ Ortskern zu schaffen, ergäbe sich so schnell nicht wieder.
Der scheidende Ortvereinsvorsitzende Hardy Fischer ging in seinem Bericht noch einmal auf die Ereignisse des letzten Jahres ein. Der Tod des Fraktionsvorsitzenden Klaus Lemme habe eine große Lücke in die Arbeit gerissen, die Ortsverein und Ratsfraktion nun weiter schließen müssten. Dazu diene auch der Wechsel in der Ortsvereinsspitze, um sich selbst mehr auf das Amt des Fraktionsvorsitzenden zu konzentrieren.

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